Protokoll zur Jahreshauptversammlung 2014

des Theatervereins Schloßspiele Neumarkt e.V.

am 04. April 2014 im Theater am Rennbühlweg

Beginn: 19:10 Uhr                 Ende: 21:40 Uhr

  Anwesende: lt. Anwesenheitsliste

 

TOP 1: Eröffnung und Begrüßung


 Elilsabeth Lang eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden.

 Es wird festgestellt, dass die erforderliche Anzahl von Mitgliedern zur Durchführung einer Jahreshauptversammlung anwesend ist.

TOP 2: Bericht der 1. Vorsitzenden


Liebe Theaterfreunde,
 
als ich vor knapp einem Jahr den Vorstand übernommen habe, war ich doch sehr gespannt, wie sich die neue Vorstandschaft und der ganze Verein so weiterentwickeln wird?!

Heute kann ich sehr positiv zurückblicken!!

Mein besonderer Dank gilt vor allem meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen, die mich bei der Vorstandsarbeit sehr unterstützt haben und immer noch unterstützen.

Unser Start war sicherlich nicht ganz einfach, gemeinsam mussten wir uns erst einarbeiten. Viele Laufereien, wie z.B. Notar, Bank, Steuerberater, Stadt Neumarkt Kulturamt usw. gab es zu erledigen.
Dank dem kollegialen Team ist alles reibungslos verlaufen!
 
Ich denke, wir haben drei sehr gute Produktionen auf die Bühne gebracht, die sowohl den Schauspielern wahnsinnig Spaß gemacht haben, als auch beim Publikum super ankamen. Die Zahlen werden es zeigen.


         Danke sagen möchte ich natürlich ganz herzlich der Stadt Neumarkt, dem Bauhof, dem Amtsgericht und nicht zuletzt dem Landratsamt für die tolle Unterstützung!

Wie jedes Jahr waren wir 2013 auch beim Volksfestzug wieder dabei und wurden dafür mit einem Geldpreis ausgezeichnet.

Dank der großen Hilfsbereitschaft des Kulturamts ist es uns gelungen den gesamten Vorverkauf online laufen zu lassen. Dies bedeutet für uns alle eine organisatorische Erleichterung.

Als weiteres Highlight haben wir es geschafft, das Silvesterstück im Januar mit großem Anklang im Landratsamt zu wiederholen. Und ich denke, wenn sich das erst einmal ein wenig rumgesprochen hat, werden bestimmt noch viele Zuschauer mehr dazu kommen.
 
Ich freue mich schon sehr auf die Sommerproduktion und wünsche uns allen weiterhin viel Spaß beim gemeinsamen Proben und Spielen!!


Elisabeth übergibt das Wort an Blanca Echaniz für den Rückblick auf unsere Sommerprodukktion.


Blanca übergibt das Wort an Herbert Beck für den Rückblick auf unsere Märchenproduktion  im Winter.


Wir spielten im jetzt schon etablierten „Theater am Rennbühlweg“ den Klassiker „Der Zauberer von Oz“ in einer neuen, eigenen Bearbeitung von Till Rickelt. Till hat es hervorragend verstanden, das Stück auf unsere -doch sehr kleine- Bühne zu zaubern. Er ging dabei auf die einzelnen Schauspieler sehr ein und schrieb ihnen die Rolle sozusagen auf den Leib. Die Probenzeit war zwar anstrengend und intensiv, aber sehr harmonisch und das Ergebnis zeigte, dass es sich gelohnt hatte.

Das ganze Ensemble zeigte einen wunderbaren Zusammenhalt, so dass es richtig Spaß machte die insgesamt 16 Vorstellungen zu spielen. Mit unserer neuen LED-Technik haben sich tolle Farb- und Bühneneffekte zaubern lassen.

Die Vorstellungen waren alle gut bis sehr gut besucht, die letzten Vorstellungen sogar restlos ausverkauft, so dass wir eine durchschnittliche Auslastung von über 80 % hatten. Auch unsere Schulvorstellungen werden jetzt wieder deutlich besser nachgefragt. Dadurch ergibt sich, dass wir unsere Märchenproduktion diesmal mit einem kleinen Gewinn von knapp *** € abschließen konnten.


Herbert übergibt das Wort an Sabine Blomeier-Rosinski für den Rückblick auf unsere Silvesterproduktion.


Wir spielten mit großem Anklang bei Presse und Publikum das Stück „Der Meisterboxer“ - einen Schwank in drei Akten von Otto Schwartz und Carl Mathern. Dieses launige Stück war ein ideales Silvesterstück, wie das Neumarkter Publikum es liebt.

Unter der Regie von Eleonore Schön machte das Proben großen Spaß und brachte viel Gutes zu Tage, auch wenn jede Woche von Freitagabend bis Sonntagnachmittag geprobt wurde. Das Ensemble – immerhin waren wir 10 Darsteller – hatte große Laune zum Spielen mitgebracht und das konnte man auch auf der Bühne merken. Hier stimmte einfach die Chemie unter den Akteuren und zur Regisseurin. Und so wurde auch von Zuschauerseite die Leistung des ganzen Teams immer wieder hoch gewürdigt, wenn auch Franz-Xaver den Meisterboxer Friedrich Breitenbach nicht nur spielte, sonder direkt lebte.
Großes Lob nochmal an dieser Stelle! Und ein großer Dank auch an Eleonore, die aus uns das Bestmögliche heraus kitzelte. Weiterbildung ist eben alles!

Erstmals hatten wir 4 Vorstellungen. Unsere 2 bewährten Termine an Silvester und Neujahr im Reitstadl und dann noch neu in der Aula des Landratsamtes am 5. und 6. Januar 2014. Insgesamt konnten wir 870 Zuschauer begrüßen. Silvester war wie immer ausverkauft und auch Neujahr war eine gute Auslastung im Reitstadel. Am 5.1. spielten wir auch vor vollen Reihen im Landratsamt, der Montag war etwas schwächer besucht (6.1.) was mit Sicherheit auch am nächsten Arbeitstag lag.

Die Auslastung beläuft sich somit auf 65 % - was vielleicht schon noch zu steigern wäre. Der Gewinn nach Abzug aller Kosten liegt beim „Meisterboxer“ bei *** €. Eine Summe, die sich durchaus sehen lassen kann.


Sabine übergibt das Wort an Heinz Zimmermann für den Bericht über Technikeinkäufe im Geschäftsjahr 2013/2014


Heinz übergibt das Wort an Bettina Christl für den Bericht über die Vorstandsklausur in Tiefenried


Klausurtagung 2014 
Ende Januar machten wir Vorstände uns auf zur 1. Klausurtagung der Vereinsgeschichte. Das Hotel Weber, in Tiefenried im Bayerischen Wald, war unser Ziel. Diese eineinhalb Tage wollten wir „alten“ und „neuen“ Vorstände dafür nutzen, die Strukturen und Rahmenbedingungen des Vereins bzw. der Vorstände festzulegen und Aufgaben (z.T. neu) zu verteilen.

Gleich vorweg: Das Wochenende war ein voller Erfolg!

Wir konnten wichtige Themen intensiv und in aller Ruhe besprechen und dadurch effektiv arbeiten, um letztendlich die nötigen Beschlüsse zu fassen.
Dabei gingen wir so vor, dass jeder Vorstand schon im Voraus sich mit einem oder zwei Themen intensiv beschäftigt hatte, um bei der Tagung die Leitung des Themas übernehmen zu können. Ein anderes Mitglied des Vorstands übernahm die Aufgabe des Schriftführers.

Zunächst stellten wir einen Finanzplan auf, um stets einen Überblick über mögliche Einnahmen und Ausgaben über ein Theaterjahr hinweg zu haben und diese Struktur auch künftigen Vorständen zu hinterlassen.

Außerdem einigten wir uns über eine einheitliche Regelung der Eintrittskarten (v.a. für die Sommerproduktion).
 
Natürlich spielte auch die Stückeauswahl für das Jahr 2014 und auch schon ein Vorausblick auf 2015 eine wichtige Rolle unserer Tagung. Dazu wird uns nachher Eleonore noch näher berichten.

Zudem wurde beschlossen, mit einer Inventarisierung unserer Technikausrüstung zu beginnen. Dazu wurden und werden Aufkleber mit Nummern auf z.B. Scheinwerfer u.Ä. geklebt.

Außerdem einigten wir uns auf ein neues „Gesicht“ unserer Eintrittskarten. Nachdem seit Winter 2013 das Reservieren der Eintrittskarten online funktioniert, wurden sie nun vom allgemeinen Look der „Stadt Neumarkt“ hin zu einem Design passend zu unserem Verein umgestaltet.

Auch wichtige Investitionen haben wir auf den Weg gebracht: die Steuerungen der Scheinwerfer wurden schon für das Märchen 2013 digitalisiert und ein passendes Mischpult angeschafft.

Wie eingangs schon angedeutet, wurde auch die Aufgabenverteilung überdacht und z.T. verändert: Wir beschlossen, von nun an dauerhaft eine Regieassistenz bzw. einen Spielleiter bei den Produktionen einzusetzen. Unsere Blanca hat sich für die Sommerproduktion und für die Wintermärchen bereits dafür bereiterklärt.

Darüber hinaus legten wir ein jährliches „Ramadama“ im Fundus und Putzaktionen (3mal jährlich) im Rennbühlweg fest. An dieser Stelle möchte ich noch gern darauf hinweisen, dass wir für beide Aktionen immer gerne helfende Hände brauchen können. Die Aktionen werden per Email bekanntgegeben.
Zum Abschluss bleibt noch zu sagen: Wir hatten ein sehr arbeitsreiches und effektives Wochenende – aber wir hatten auch noch genug Zeit, die Vorzüge des Wellness-Hotels genießen zu können, wie man auf den Bildern gut sehen kann.

Von daher war auch jeder Teilnehmer am Ende froh, den zeitlichen und finanziellen Aufwand auf sich genommen zu haben. Wir denken bereits darüber nach, diese Art der Zusammenarbeit als jährliches Ritual fortzuführen.


Bettina übergibt das Wort an Fabian Ehrensberger für


TOP 3: Bericht des Kassiers


TOP 4: Revisionsbericht


TOP 4 a: Entlastung des Vorstandes


TOP 5: Ausblick auf unsere Sommerproduktion 2014


TOP 6: Ausblick auf unsere Winterproduktionen 2014


TOP 7: 30 Jahre Schoßspiele 2015


TOP 8: Verschiedenes


TOP 9: Fragen und Antworten