Protokoll zur Jahreshauptversammlung vom 20.03.15

Ort: Theater am Rennbühlweg, Rennbühlweg, Neumarkt

Zeit: 19.30 Uhr – 21.10 Uhr

Protokoll von Bettina Christl

TOP 1: Eröffnung und Begrüßung

Begrüßung durch die 1. Vorsitzende, Elisabeth Lang.

 

TOP 2: Bericht 1. Vorsitzende

Bericht des Vorstandes zum Jahr 2014, Vorbereitungen auf die 30-Jahr-Feier (Elisabeth Lang)

„Kaum zu glauben aber wahr, unsere Vorstandschaft währt nun schon 2Jahr!“Ich denke, da sprech ich auch im Namen der gesamten Vorstandschaft, wie schnelldoch diese Zeit verging.

Berichte zu den gelaufenen Produktionen übernehmen nachher meine Vorstandskollegen.

Ich möchte einen Ausblick auf unser bevorstehendes 30-jähriges Vereinsjubiläum geben.Bei unserer letzten Jahreshauptversammlung erschien alles noch so weit weg! Nach der Sommerproduktion haben wir bereits mit den Vorbereitungen begonnen und Arbeitskreise gebildet. Das Wintermärchen und das Silvesterstück sollten ja auch sonebenbei noch rechtzeitig auf die Bühne! Seit Beginn diesen Jahres vergeht fast kein Tag ohne Theater!

Regisseure, Stücke, Schauspieler mussten ausgesucht  und befragt werden, ob sie bei unserer Jubiläumsveranstaltung mitwirken können. Den Veranstaltungsort, das Johanneszentrum in Neumarkt, haben bereits im Herbst schon gebucht und fast keinen Termin für das Frühjahr mehr bekommen.

Dank vieler positiver Rückmeldungen konnten wir alles besetzen und die Proben laufen gut. Es freut mich ganz besonders „alte Hasen“ mit dabeí zu haben, die nach längerer Pause wieder zu uns gefunden haben.

Arbeit, aber durchaus viel Freude hat das  Erstellen der Festschrift bereitet. „Hineinschlüpfen“ in alte Rollen und Stücke! An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei dem gesamten Festschriftteam bedanken, besonders bei Frau Barbara Beck, die wahnsinnig viele Stunden damit verbracht hat, alles zu sammeln, zu sortieren, zu ordnen und zu lesen was wir geschickt haben.

Danke ebenfalls an Frau Helga Hoerkens, die zusammen mit Blanca „Wie alles begann zu Papier gebracht hat.

Gut zu tun hatte und hat immer noch der Arbeitskreis für die Ehrengäste. Niemand soll und darf  vergessen werden. Lassen wir uns überraschen und freuen uns gemeinsam besonders auf den 11.04. und selbstverständlich  auf die gesamten Produktionen im Jubiläumsjahr 2015!

Jetzt zum Schluss bleibt mir nur noch DANKE zu sagen!

DANKE an meine Vorstandskolleginnen und –kollegen für das kollegiale Miteinander und ganz besonders für die vielen Stunden der Vorbereitung auf unser  Jubiläum.

DANKE an die Stadt Neumarkt, das Amt für Kultur, das Amt für Touristik, dem Bauhof und dem Amtsgericht für den reibungslosen Ablauf bei Wünschen, Anträgen und Fragen.

DANKE allen Mitgliedern, die beim Altstadtfest Flyer verteilt haben, die beim Volksfestzug mitgelaufen sind (Preis 150,0 Euro) und ein DANKESCHÖN jetzt schon an alle Schauspielerinnen , Schauspieler,  Helfern, die es ermöglichen im Oktober bei der Kulturnacht der Stadt Neumarkt mitwirken zu können.

DANKE einfach allen Schauspielern, Regisseuren, Technikern, Helfern vor und hinter der Bühne für die stets gute Zusammenarbeit!!


Bericht zum Sommerstück 2014 (Franz-Xaver Horváth)


Bericht zum Wintermärchen 2015 (Herbert Beck)

Auch unser Wintermärchen 2014, des Kaisers neue Kleider war wieder ein toller Erfolg.

Nach rund 10 Jahren Pause konnten wir Alex Teubner wieder für eine Produktion gewinnen. Mit einer ausgewogenen Mischung aus neuen und altgedienten Schauspielern, die von Anfang an ein harmonisches Team bildeten, haben wir dieses schöne Märchen insgesamt 17 x gespielt.

Angefangen mit der Vorpremiere im Rahmen der AWO-Weihnachtsfeier, dann diesmal wieder 6 Schulvorstellungen, und natürlich noch 10 reguläre Vorstellungen. Die Schulen und Kindergärten wissen jetzt wieder, dass wir jetzt wieder zuverlässig unser Kinderstück vor Weihnachten auf die Bühne bringen, und planen uns fest ein. In diesem Jahr konnten wir erstmals seit langen nicht alle Besuchswünsche der Schulen erfüllen.

Erstmals haben wir bei unserem Märchen eine zusätzliche Vorstellung nach Weihnachten gespielt, was zu einer deutlichen „entspannung“ der sonst immer restlos ausverkauften Vorstellung am 26. Dezember führte. Diese zusätzliche Vorstellung sollten wir in Zukunft beibehalten. Mit rund 700 Zuschauern hatten wir wieder eine Auslastung von etwa 80 %. Die beiden ersten Wochenenden waren, wie in den vergangenen Jahren auch, relativ schwach besucht.

Bei unseren Neueinsteigern müssen wir darauf achten dass sie bei der Stange bleiben, damit wir diese jungen und älteren Talente nicht mehr verlieren.

Insgesamt hat unsere Märchenproduktion einen kleinen Verlust von rund 400,-- € eingefahren.


Bericht zum Silvesterstück 2014 (Sabine Blomeier-Rosinski)

Silvester 2014: Das Vergnügen verrückt zu sein –

Rückblick auf eine Komödie in drei Akten von Eduardo de Filippo

 

Unsere Eleonore Schön hat vergangenes Jahr einmal mehr erfolgreich Regie geführt bei der italienischen Komödie „Das Vergnügen verrückt zu sein“. Der italienische Autor war kein Unbekannter und aus seiner Feder stammt beispielsweise auch die „Hochzeit auf Italienisch“ mit Sophia Loren und Marcello Mastroiani in den Hauptrollen. 

Italienisches Flair in Form eines Hotelhinterhofs, eines italienischen Palazzo und eines Gefängnisses in der Provinz kam auf durch das Bühnenbild, das wieder einmal von Heinz Zimmermann perfekt gestaltet und gebaut wurde. Ein besonderes Vergnügen war dabei auch beim Umbau der Akteure zuzusehen. Eleonore ließ uns zu einer Tarantella tanzend die wenigen Kulissenteile hin- und hertragen. Auch dafür benötigte es so mancher Probe im Reitstadl. Zuvor war wie immer Probenarbeit im Theater am Rennbühlweg angesagt, denn der Reitstadl steht ja nur kurz vor der Premiere für uns zur Verfügung.

 

In den Hauptrollen war dieses Mal Herbert Beck als Schauspieler und Leiter einer Schmierengruppe – Fabian Ehrensberger als verliebter Alberto de Stefano und Blanca Echaniz-Gerhard als Commissaria Lampetti zu sehen. Alle anderen Rollen waren eher schmückendes Beiwerk, machten aber großen Spaß beim Spielen. Bei den Presse-Kritiken kam unser Silvesterstück wie immer sehr gut an. Im Publikum waren einige leider auch negative Stimmen zu hören – woran es lag, können wir nur dem individuellen Geschmack der Zuschauer zuschreiben; nicht der Schauspielleistung!

 

An Silvester hatten wir wie jedes Jahr „volles Haus“ – an Neujahr wohl eher ein halbes Haus. An den weiteren Vorstellungen im Januar – dieses Jahr neu im Johanneszentrum – waren die Zuschauerzahlen befriedigend. Freitag, 09.01.2015, gut zur Hälfte – am Samstag, 10.01.2015, dann schon gut zu 2/3. Wir wollen auf jeden Fall den Januartermin weiter im Programm beibehalten und denken von Jahr zu Jahr wird sich dieser Spieltermin noch mehr herum sprechen. Etwas überlegen müsste man ggf. an der Anfangszeit Freitag 19 Uhr – für Viele doch noch zu früh am Abend für einen Wochentag. Johanneszentrum wird als Spielstätte wohl bleiben. Diese hat eine hervorragende Bühne – vergleichbar mit dem Reitstadl und auch angenehme Garderoben über dem Bühnensaal. Auch das Publikum erlebt ein angenehmes Ambiente mit Sekt, Getränken und kleinem Imbiss in der Pause sowie der Möglichkeit nach dem Theater noch „einzukehren“ im Restaurant des Johanneszentrums.

 

Wir freuen uns auf die nächste Silvesterproduktion und hoffen wieder auf ein wohlwollendes Publikum mit noch zunehmender Besucherzahl an den Vorstellungen nach Silvester.

 

Weitere Mitwirkende waren:

 

Xaver Mayer, Florian Hornauer, Tobias Karches, Franz-Xaver Horvath, Brigitte Christl, Elisabeth Lang, Katja Rölz, Brigitte Simbeck, Renate Mayer, Sabine Blomeier-Rosinski, Sophia Petritzky und Antonia Kapfer. Marc Fleischmann war wie immer unser „Schatz“ hinter den Kulissen für Haare, Make Up und dem einen oder anderen Späßchen zuständig.



Bericht zu Neuanschaffungen: Heinz Zimmermann berichtet, dass 2014 Dimmerkästen  und Kabel im Wert von ca. 6000 € angeschafft wurden. In der Märchen – und Silvesterproduktion wurden diese schon gebraucht. Für 2015 wurden neue Stühle für das Amtsgericht angeschafft. Dank zahlreicher Sponsoren (Preis pro Stuhl 60 €) sind sie für den Verein wenige Kosten entstanden.

 

TOP 3: Bericht Kassier

Fabian Ehrensberger berichtet, dass aus finanzieller Sicht das Jahr 2014 positiv zu bewerten ist. Durch zahlreiche Neuanschaffungen konnte das Jahr 2014 dennoch nur mit einem Verlust abschließen (ca. 1200€).

 

TOP 4

a)      Revisionsbericht

Annika Straubmeier trägt den Bericht vor à Siehe Anlage

b)     Entlastung des Vorstandes

Die Jahreshauptversammlung ist mit 28 Anwesenden wahlberechtigt.

Beantragung zur Entlastung des Vorstandes durch die Revisorenà einstimmig angenommen

 

TOP 5: Neuwahlen

Wahlvorstand zur Vorstandswahl / Regiewahl: Christian Weinitschke (Vorsitzender), Herr Michelsen (Beisitzer), Cornelia Lange (Beisitzerin)

28 Wahlberechtigte

 

Wahl zu…

Abgegebene Stimmen

Kandidat d. Vorstandes

/ Ergebnis

Weiterer Kandidat / Ergebnis

1.     Vorsitzende(r)

 

28 gültig

Elisabeth Lang

27 x ja,1 x nein,

keine Enthaltungen

-           

2.     Vorsitzende(r)

 

28 gültig

Blanca Echaniz Gerhard

24x ja, 4x nein, 

keine Enthaltungen

-

3.     Vorsitzende(r)

 

28 gültig

Berta Zuckschwert-Meier

22x ja, 6x nein, 

keine Enthaltungen

-

Kassier

 

28 gültig

Fabian Ehrensberger

27x ja,1 x nein, 

keine Enthaltungen

-

Schriftführer(in)

 

28 gültig

Bettina Christl

26x ja, 2x nein, 

keine Enthaltungen

-

Technischer Leiter(in)

 

28 gültig

Herbert Beck

25x ja, 3x nein, 

keine Enthaltungen

-

Künstlerischer Leiter(in)

 

28 gültig

Eleonore Schön

23x ja, 5x nein, 

keine Enthaltungen

-

 

Werbeleiter(in)

 

28 gültig

Franz-Xaver Horvath

20x ja, 8x nein, 

keine Enthaltungen

-

Pressesprecher(in)

 

28 gültig

Sabine Blomeier-Rosinski

26x ja, 2x nein, 

keine Enthaltungen

-

Bühnenbildner(in)

 

28 gültig

Heinz Zimmermann

27x ja, 1x nein, 

keine Enthaltungen

-

Revisoren

 

28 gültig

Annika Straubmeier

und

Florian Hornauer

Je 28x ja, 0x nein, 

keine Enthaltungen

-

 

Gewählte Vorstandschaft:

1.   Vorsitzende

Elisabeth Lang

2.   Vorsitzende

Blanca Echániz Gerhard

3.   Vorsitzender

Berta Zuckschwert-Meier

Kassier

Fabian Ehrensberger

Schriftführerin

Bettina Christl

Technischer Leiter

Herbert Beck

Künstlerische Leitung

Eleonore Schön

 

Gewählte Regieversammlung:

Werbeleiter

Franz-Xaver Hórvath

Pressesprecherin

Sabine Blomeier-Rosinski

Bühnenbildner

Heinz Zimmermann

Revisoren

Annika Straubmeier, Florian Hornauer

 

TOP 6: Ausblick auf 2015

Eleonore Schön informiert über die Jubiläumsveranstaltung (6 kurze Theaterstücke). Das Sommerstück wird von Alexander Etzel-Ragusa übernommen. In der Neumarkter Kulturnacht soll eine Szene gespielt werden. Das Märchen hat noch keinen Regisseur, das Silvesterstück wird voraussichtlich von Eleonore Schön geleitet.

 

TOP 7: Verschiedenes

-          Herr Michelsen informiert auf Anfrage von Franz-Xaver Hórvath über die Gastauftritte des Landestheaters Oberpfalz: Dieses Theater möchte zukünftig Gastauftritte auch in Neumarkt spielen. Erstmalig soll im Herbst ein Heinz-Erhard-Abend in den Sälen der Residenz stattfinden. Das Theater erhält öffentliche Zuwendungen vom Oberbürgermeister und möchte auf keinen Fall eine Konkurrenz-Veranstaltung für die „Schloßspiele“ werden.

-          Bettina Christl informiert die Anwesenden über ein weiteres Projekt im Jubiläumsjahr: Marlene Eiberger soll einen Gastauftritt – wenn möglich im Herbst – im Theater am Rennbühlweg spielen.  Herr Michelsen zeigt sich hinsichtlich der finanziellen Belastung, die auf den Theaterverein zukommen wird, kooperations- und gesprächsbereit. Details müssten noch besprochen werden.

-          Fabian Ehrensberger bittet die Mitglieder um eine nachträgliche Bestätigung von Florian Hornauer für seine Revisorentätigkeit. Da Beate Westinger sich aus gesundheitlichen Gründen auf Kur befindet, konnte sie diese Tätigkeit nicht ausführen. Die Mitglieder stimmten einstimmig zu.

-          Franz-Xaver Hórvath informiert die Anwesenden, dass im Jahr 2016 der Schlosshof wegen Umbaumaßnahmen gesperrt sein wird.

-          Heinz Zimmermann dankt allen Helfern, die bei der Geisterbräu-Produktion mitgeholfen hatten.

 

 

21.03.2015

 

Bettina Christl, Schriftführerin